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Schee war’s!

Und weil’s so schön war, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, die  jeweiligen Zeitungsberichte zu den Veranstaltungen im Rahmen unseres Musikfestes nachzulesen.

In diesem Zusammenhang bedanken wir uns recht herzlich bei dem Berichterstatter Markus Müller, dass er uns die Berichte zur Verfügung gestellt hat.

Kreisbauerntag

Tag der Vereine und Betriebe

Bezirksjugendkapellentreffen

Festakt am Dorfplatz

Festtag

Trachtenmodenschau

 

 

 

Zeitungsbericht vom Kreisbauerntag

Gelungener Kreisbauerntag zum Auftakt des Grabenstätter Musikfests – Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder stärkte den Bauern als Gastredner den Rücken

Mit einem bunten Programm feiert die Musikkapelle Grabenstätt bis einschließlich kommenden Montag, 3. Juli ihr 125. Bestehen samt 50. Bezirksmusikfest. Den stimmungsvollen Auftakt machte am vergangenen Mittwoch der Kreisbauerntag des BBV-Kreisverbandes Traunstein mit dem bayerischen Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder als Gastredner und rund 700 Besuchern aus fast allen Gemeinden des Landkreises. Als „tragende Säule“ bezeichnete Kreisobmann Sebastian Siglreithmayer die Bauern. Damit das auch so bleibe, müsse man aber den galoppierenden Strukturwandel einbremsen. „Unsere Flächen sind nur über das Milchvieh sinnvoll zu verwenden und wenn wir ein bisschen Geld verdienen möchten, brauchen wir die Kuh. Wenn man aber keinen Stall mehr bauen darf, hat man ein Problem“, ärgerte sich der Kreisobmann über die vielen Vorschriften und Auflagen.

Was die überbordende Bürokratie anbelange, brauche man dringend „Ausnahmeregelungen für die kleineren Betriebe, die den Charakter Bayerns ausmachen“, meinte auch Staatsminister Söder, der mit Salutschüssen der Böllerschützengruppe der ZSG Grabenstätt/Chiemsee empfangen worden war und dann mit der Musikkapelle Grabenstätt und großer Entourage zu den Klängen des bayerischen Defiliermarsches ins Festzelt einzog. Söder lobte die Biobetriebe, gab aber auch ein Bekenntnis für die konventionelle Landwirtschaft ab. „Die Nahrungsmittelproduktion ist bei uns auf dem höchsten Level weltweit und Nahrungsmittel sind das erfolgreichste Exportgut Bayerns neben dem Automobil“, so Söder. Da die Zukunft des Freistaates auf dem Land und nicht am Marienplatz in München entschieden werde, setze sich die Staatsregerung auch mit aller Kraft für die Digitalisierung des ländlichen Raumes ein. „Schnelles Internet ist für die Gemeinden genauso wichtig wie für die Stadt“, stellte Söder klar. Alle landwirtschaftlichen Betriebe müssten endlich angeschlossen werden. In puncto Hofübergabe und Erbschaftssteuer meinte der Minister: „Die Familien sollten die Generationenfolge selbstständig regeln können“. Da der Staat die Fortexistenz von Familienbetrieben und Arbeitsplätzen nicht gefährden sollte, mache er sich für eine Regelung mit Halbierung der Erbschaftssteuer stark, betonte Söder. Es sei die Zeit für Steuersenkungen. Zum Abschluss wünschte er den Bauern „eine gute Ernte, wenig Steuern“ und versicherte ihnen: „Die bayerische Staatsregierung steht weiterhin fest an der Seite der Landwirtschaft“.

„Für uns ist eine zukunftsfähige Landwirtschaft gleichbedeutend mit Heimat bewahren. Ich bin stolz, dass wir so eine lebendige Landwirtschaft haben“, betonte Landrat Siegfried Walch. Dieses von den hiesigen Bauern langfristig ausgerichtete Arbeiten über Generationen auf eigenem Grund und Boden, sei ein Prinzip des Wirtschaftens, das man auch in der Wirtschaftswelt gut gebrauchen könnte. Dass man „im schönsten Landkreis, Bayerns, Deutschlands und der Welt“ lebe, sei nicht zuletzt ein Verdienst der heimischen Bauern, so Walch. Er lobte die qualitativ hochwertigen Lebensmittel und Erzeugnisse aus der Region und bedankte sich für die „konstruktive Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit dem BBV-Kreisverband“. In ihrer Funktion als bayerische Milchprinzessin sei es ihr ein großes Anliegen, der Landwirtschaft zu einem noch positiveren Image zu verhelfen und gerade auch die Kinder und die Jugend dafür zu begeistern, betonte Melanie Maier aus Halfing und brach – bevor sie die Bierzelt-Milchbar eröffnen durfte – eine Lanze für die Milchwirtschaft.

„Neben Handwerk, Handel, Dienstleitungen und Tourismus spielt die Landwirtschaft in unserer Gemeinde nach wie vor eine wichtige Rolle“, betonte Bürgermeister und Landwirt Georg Schützinger beim „ersten Kreisbauerntag in Grabenstätt seit mindestens 40 Jahren“. In der Gemeinde befinde sich mit dem Gut Sossau der größte landwirtschaftliche Betrieb des Landkreises. Da die Anzahl der aktiven Betriebe geringer, die Arbeitsbelastung aber immer mehr werde, „haben wir die BBV-Ortsverbände Grabenstätt und Erlstätt fusioniert“, so Ortsobmann Johannes Wimmer. Wie er weiter ausführte, gebe es in der Gemeinde „66 aktive Betriebe, zwölf Biobetriebe, 2150 Hektar landwirtschaftliche Flächen und 3140 Großvieheinheiten“. Was die Milchkrise anbelange, sei man noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Für die Zukunft sei es wichtig, „auch für neue Sachen offen zu sein, denn dann wird es uns auch gelingen, die Betriebe zu erhalten“, gab Wimmer zu bedenken.

Zum Abschluss des Kreisbauerntages stellte der BBV-Kreisgeschäftsführer Reinhard Lampoltshammer im Beisein von Kreisobmann Siglreithmayer und Kreisbäuerin Irina Esterbauer die neun frisch gebackenen Landwirtschaftsmeister Thomas Anzenberger (Schnaitsee), Alois Berger (Traunwalchen), Johannes Bernhard (Obing), Christian Galneder (Peterskirchen), Martin Simon Geserer (Haslach), Josef Huber (Grabenstätt), Lukas Schederecker (Schnaitsee), Christoph Schreier (Engelsberg) und Georg Unterauer (Schnaitsee) vor. Siglreithmayer und Walch dankten dem am Ende des Jahres aus dem Amt scheidenden BBV-Kreisgeschäftsführer Reinhard Lampoltshammer für sein langjähriges Engagement und seinen großartigen Einsatz für die Landwirtschaft und die ganze Region. Für die zünftigen Klänge sorgte die Musikkapelle Grabenstätt. Auch der Grabenstätter Dirndlgesang hatte einen großen Auftritt. Mit der Teilnehmerzahl und dem Verlauf des Kreisbauerntages „voll zufrieden“ zeigte sich Kreisobmann Siglreithmayer. Besonders bedankte er sich beim BBV-Ortsverband Grabenstätt-Erlstätt um Ortsobmann Johannes Wimmer und Ortsbäuerin Christl Stefanutti: „Sie haben sich voll abgetan und im Zelt alles schön hergerichtet und dekoriert“. mmü

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Zeitungsbericht vom Tag der Betriebe, Vereine und der guten Nachbarschaft

Gut besuchter Tag der Betriebe, Vereine und der guten Nachbarschaft mit Bieranstich

Grabenstätt. Einen gelungenen Abend der guten Nachbarschaft, Vereine und Betriebe mit rund 1500 Besuchern gab es bei der Festwoche anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Musikkapelle Grabenstätt samt 50. Bezirksmusikfest. Beim offiziellen Bieranstich brauchte Schirmherr und Bürgermeister Georg Schützinger im Beisein von Schnitzlbaumer-Chef und -Braumeister Philipp Frauendörfer sowie Festleiter Franz Klauser ein paar routinierte Schläge mehr als gewohnt, doch dann hieß es „O'zapft is“ und der süffige Gerstensaft floss aus dem 30-Liter-Fass in die Maßkrüge und in die trockenen Kehlen. Frauendörfer bedankte sich dafür, „dass wir das Vertrauen bekommen haben, das Bier liefern zu können“, gratulierte zum Jubiläum und wünschte ein „schönes Fest“. „Es ist eine wunderbare Sache, wenn das Zelt schon am zweiten Tag so bummvoll ist“, freute sich Schützinger und sprach von einem „Verdienst unser Musikkapelle, die das ganze Jahr immer so fleißig spielt“. Die Musikanten um Dirigent Christian Bergmann hörten es gerne und bereicherten den Abend mit zünftiger Blasmusik. Festleiter, 2. Musikvereinsvorstand und Musikant Franz Klauser führte durchs Programm. Zu späterer Stunde verlagerte sich das Geschehen in Richtung Bar, Milchbar, Pilsinsel und Wein-Ecke, wo die Verantwortlichen ordentlich zu tun hatten. mmü

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Zeitungsbericht vom Bezirksjugendkapellentreffen

Beeindruckendes Bezirksjugendkapellentreffen mit neun heimischen Nachwuchskapellen

Grabenstätt. Vor dem mit Spannung erwarteten Festsonntag als Höhepunkt des sechstägigen Grabenstätter Musikfests (125 Jahre Musikkapelle Grabenstätt/50. Bezirksmusikfest) war auch am Samstag ein volles Programm geboten. Bereits am Vormittag hatten sich die Jugendkapellen aus Grabenstätt, Siegsdorf, Nußdorf, Palling, Wössen, Otting, Traunwalchen, Ringham-Petting und Übersee im Festzelt eingefunden, um auf großer Bühne ihr beachtliches Können unter Beweis zu stellen. Zum Abschluss des Bezirksjugendkapellentreffens durften die rund 200 Jungmusikanten zusammen auf die Bühne, um mit Gastdirigent Benedikt Paul den Heimatland-Marsch zu spielen. Unter der Leitung des Grabenstätter Dirigenten Christian Bergmann ließen sie dann ebenso überzeugend den Spielmannsgruß-Marsch erklingen. „Lassen wir dieses Bild auf uns wirken, so schaut Jugendarbeit im Bezirk Chiem-/Rupertigau aus“, strahlte Festleiter Franz Klauser mit dem Vorsitzenden des Bezirksmusikverbandes für den Chiem- und Rupertigau Robert Koch um die Wette. „Es muss uns um die Blasmusik in der Region nicht bange sein“, meinte Koch und schob hinterher: „Mit diesen jungen Musikanten stehen wir vor einer großen Zukunft“. Beim abschließenden Musikantengruß streckten alle Nachwuchsmusikanten gleichzeitig ihre Instrumente in die Luft und genossen einmal mehr den Applaus. Neben dem Musizieren gab es auch eine Jugendkapellen-Olympiade. Die Jugendkapelle Grabenstätt sammelte bei den Geschicklichkeits- und Schätzspielen sowie einem Bobby-Car-Rennen die meisten Punkte und entschied sich bei der Preisverleihung für eine Brotzeit auf der Hefteralm. Rang zwei ging an die Jugendkapelle Siegsdorf und Rang drei an die Jugendbläser Nußdorf, am Ende ging aber niemand leer aus. „Es gilt heute Danke zu sagen für die hervorragende musikalische Jugendarbeit, die in den Vereinen und Kapellen geleistet wird“, so Bürgermeister und Schirmherr Georg Schützinger. mmü

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Zeitungsbericht vom Sternmarsch und Festakt

Festsamstag mit imposantem Sternmarsch zum Marktplatz und feierlichem Festakt

Grabenstätt. Ein voller Erfolg war der bisherige Verlauf des Grabenstätter Musikfests anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Musikkapelle Grabenstätt samt 50. Bezirksmusikfest. Auch der Festsamstag mit imposantem Sternmarsch zum Marktplatz, dem dortigen Festakt und anschließender Bierzelt-Gaudi mit der Kapelle Josef Menzl ließ bei den Organisatoren und Besuchern keine Wünsch offen. Als Erstes setzte sich die Musikkapelle Grabenstätt mit Festleiter Franz Klauser, Musikvereinsvorstand Alois Wiesholler und Ehrendirigent Sepp Hollerauer an der Spitze am Festzelt am Eichbergfeld in Bewegung – mit im Gefolge die Gemeinderäte und Ortsvereine mit ihren Fahnenabordnungen. Am Kriegerdenkmal gedachte man „allen aktiven und passiven Mitgliedern, die die Musikkapelle und den Musikverein Grabenstätt zu Lebzeiten unterstützt haben“, wie Pater Augustin Butacu es formulierte. „Lasst uns Ihr Vermächtnis mit Freude weitertragen“, betonte der Vorsitzende des Musikvereins Wiesholler und legte mit seinem Stellvertreter und Festleiter Franz Klauser einen Kranz nieder. Dabei senkten sich die Fahnen und es wurden drei Salutschüsse mit der Kanone abgefeuert. „Es freut mich, dass so viele Leute und Musikanten gekommen sind, um mit uns gemeinsam zu feiern“, so Festleiter Klauser am Marktplatz, bevor die befreundeten Musikkapellen aus den Nachbargemeinden und aus der seit 50 Jahren eng verbundenen Pfälzer Gemeinde Meckenheim nach und nach aus allen Himmelsrichtungen klanggewaltig eintrafen. Die Musikkapelle Bergen, das Blasorchester Meckenheim, die Musikkapelle Chieming, die Musikkapelle Holzhausen-Vachendorf und die Musikapelle Übersee-Feldwies gaben mit den Grabenstätter Musikanten ein prächtiges Bild ab.

„Unsere Musikkapelle ist eine wichtige Stütze für unsere Dorfgemeinschaft. Seit 125 Jahren hat sie bei vielen festlichen Anlässen ihre Instrumente erklingen lassen und für all diese Aktivitäten darf ich namens der Gemeinde ein herzliches Vergelts Gott sagen“, so Bürgermeister und Schirmherr Georg Schützinger. Als Geschenk überreichte er Klauser den gewünschten neuen Tambour-Stab, den dieser umgehend an den neuen Stabträger Michael Kaindl weiterreichte. Zum 125. Gründungsfest gratulierte auch der Vorsitzende des Bezirksmusikverbandes für den Chiem- und Rupertigau Robert Koch. Der Musikverein und die Musikkapelle Grabenstätt stünden dank der hervorragenden Jugendarbeit blenden da, lobte Koch und übereichte Wiesholler und Klauser ein Fünf-Liter-Schnapsfass. Der Berchtesgadener Schnaps wurde später im Bierzelt nachgereicht. Von den Ortsvereinen erhielt die Musikapelle eine neue Konzerttrommel. „Ich wünsch euch viel Freude mit dem neuen Instrument“, so Trachtenvereinsvorstand Sepp Fleischmann. Der Meckenheimer Musikvereinsvorsitzende Arno Paulus schenkte der Musikkapelle die Noten zu „Abel Tasman“ dem ersten Teil von Alexander Pflugers Marsch-Trilogie und ein Dubbeglas.

Festleiter Klauser ließ beim Festakt kurz die Historie der Musikkapelle Grabenstätt Revue passierren, die 1892 – also vor 125 Jahren – erstmals in einem Zeitungsartikel aufgetaucht war. Nach den Auflösungserscheinungen 1960 sei 1974 eine Jugendkapelle gegründet worden, die Keimzelle der späteren Musikkapelle und der Beginn einer wahren Erfolgsgeschichte.  1982 folgte dann die Gründung des Musikvereins, der heuer sein 35-jähriges Bestehen feiert. Das 100. Gründungsjubiläum der Musikkapelle sei 1992 ebenfalls mit einem Bezirksmusikfest groß gefeiert worden, so Klauser. Neben feiner Blasmusik genossen die Besucher beim Festakt auch den Grabenstätter Dirndlgesang mit Theresa und Johanna Fleischmann sowie Anna, Marlene und Christina Hübner (Harfe), die ein von Hansl Auer extra fürs Jubiläum getextetes Lied zum Besten gaben und dafür lauten Applaus ernteten. Nach dem beeindruckenden Festakt zog man zum Festzelt, wo die Kapelle Josef Menzl für beste Stimmung und Unterhaltung sorgte. mmü

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Zeitungsbericht vom Festsonntag

Festsonntag mit 52 Musikkapellen und über 2500 Musikanten – Festzug trotzte Regenwetter

Grabenstätt. Das sechstägige Musikfest anlässlich des 125. Gründungsjubiläums der Musikkapelle Grabenstätt erfüllte alle Erwartungen. Höhepunkt der Festwoche war der gestrige Festsonntag, das 50. Bezirksmusikfest mit 52 Musikkapellen, über 2500 Musikanten und zahlreichen Ehrengästen, darunter der Traunsteiner Landrat Siegfried Walch, der Berchtesgadener Landrat Georg Grabner, die Landtagsabgeordnete Gisela Sengl, die Bezirksräte Annemarie Funke und Georg Wetzelsperger, der ehemalige Landtagspräsident Alois Glück, der Vizepräsident des Musikbunds von Ober- und Niederbayern Florian Bauer und Bezirksleiter Chiem- und Rupertigau Robert Koch. Aufgrund des schlechten Wetters hatte man sich früh morgens entschieden, den Kirchenzug abzusagen und den Feldgottesdienst ins Bierzelt zu verlegen. Die feierliche Messe zelebrierte Pater Augustin Butacu mit dem früheren Grabenstätter Pfarrer Josef Kreuzpointner. So wie die Musikanten einen Dirigenten benötigen, um harmonisch miteinander spielen zu können, habe die Menschheit einen Dirigenten, der sie zusammenhalte, betonte Augustin und beendete seine Predigt mit den Worten: „Der große Dirigent unseres Lebens ist Gott selber, er führt uns sicher bis zum Ende, aber spielen müssen wir“. Die Grabenstätter Festkapelle unter der Leitung von Christian Bergmann verbreitete die passenden Klänge. „Gehet hin oder bleibet hier und feiert in Frieden“, mit diesen erheiternden Worten spendete Augustin den abschließenden Segen und hatte die Lacher auf seiner Seite. Bevor allerdings im Bierzelt die Post abgehen sollte, standen noch die Grußworte und der mit Spannung erwartete Festzug durch den Ort an. „Unsere Musikkapelle hat sich herausragende Verdienste für unsere Dorfgemeinschaft erworben“, betonte Bürgermeister Georg Schützinger und bezeichnete sie als einen „Eckpfeiler des Vereinslebens in der Gemeinde“. „Ohne Musik wäre unsere Heimat nicht das, was sie ist“, stellte Landrat Siegfried Walch klar und gratulierte der Musikkapelle Grabenstätt und dem Bezirk zum doppelten Jubiläum. Nach dem Gemeinschaftsspiel, der Bayernhymne und dem obligatorischen Musikantengruß ging es raus in den Regen. Die vielen Festzug-Besucher verfolgten gespannt die 13 Züge mit 52 Musikkapellen aus nah und fern, geschmückten Pferdekutschen und den Grabenstätter und Erlstätter Ortsvereinen samt Fahnenabordnungen und aufwendig gestalteten, imposanten Festwagen auf ihrer Runde durch das Dorf. Eine Gruppe von Dudelsackspielern bildete den krönenden Abschluss. „Es freut mich riesig, dass wir unser Jubiläum mit so vielen Leuten feiern können. Bis aufs Wetter hat auch heute wieder alles gepasst“, zog Festleiter Franz Klauser ein positives Resümee. Musikvereinsvorstand Alois Wiesholler meinte: „Jeder Tag hat sich bisher übertroffen“. Voll des Lobes war auch Bezirksleiter Robert Koch und bedankte sich für die „Top-Organisation“. Das Grabenstätter Musikfest klang am gestrigen Montag mit einem Kesselfleischessen und einer sehenswerten Trachtenmodenschau im Festzelt aus. mmü

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Zeitungsbericht von der Trachtenmodenschau

Grabenstätter Musikfest klang mit Trachtenmodenschau aus – Musikanten als Models

Grabenstätt. Besser hätte das sechstägige Musikfest in Grabenstätt anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Musikkapelle Grabenstätt samt 50. Bezirksmusikfest nicht ausklingen können als mit einer sehenswerten Trachtenmodenschau, leckerem Kesselfleisch und bester Unterhaltung von und mit den lustigen Musikanten von der „D´Chiemgauer Blasmusik“. Noch einmal hatten sich über 1000 Gäste im Bierzelt eingefunden, was den Festleiter und 2. Musikvereinsvorstand Franz Klauser fast zu Tränen rührte: „Jetzt is des Zelt scho wieda voll, ihr macht´s mi ganz fertig“. Die alten und jungen Grabenstätter Musikanten zeigten mit und ohne Begleitung, dass sie nicht nur ihre Instrumente nach Belieben beherrschen, sondern auch als Models auf dem Laufsteg eine blendende Figur abgeben – und das, obwohl die Choreografien im Vorfeld nur an einem Abend unter der Leitung von Stefanie Prasser von Trachten Hofer eingeübt worden waren. Auch Bürgermeister und Schirmherr Georg Schützinger feierte indes eine gelungene Mannequin-Premiere – seinen Rathaussessel wird er aber wohl bis auf Weiteres nicht gegen den Laufsteg eintauschen. Die Zuschauer waren von den Darbietungen begeistert, klatschten, jubelten und staunten. „Es ist eine große Ehre, den heutigen Abend mitgestalten zu dürfen“, bedankte sich Hofer-Chef Otto Hofer. „Es war einfach schön, die Modenschau mit euch gemacht zu haben“, gab Klauser das Lob zurück. Fachkundiger und unterhaltsamer Moderator war Otto Zaiser. mmü

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Letzte Überarbeitung:

10 August, 2017 

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